Herausgegeben von Château Louis, dockzwoelf und Franz-Reinhard-Habbel.



 
EDITION 09 | 6. November 2020
Liebe Entscheider*innen,
in dieser besonderen Woche ist unser Newsletter natürlich geprägt durch die aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie in Deutschland. Im Zentrum steht nicht nur die Frage, welchen Beitrag jede*r Einzelne im Kampf gegen das Virus leisten kann, sondern auch, welche Möglichkeiten Städte und Gemeinden dabei haben.
 
Waren die Maßnahmen im Frühjahr für den Großteil der Bevölkerung noch selbstverständlich, so macht sich zunehmend Unmut breit, dem es dringend zu begegnen gilt. In diesem Newsletter finden Sie einige Lösungsansätze dafür. Sie zeigen, dass neben Aufklärung und Information vor allem der Dialog und die Mitsprache eine wesentliche Rolle spielen. Dies lässt sich auf ganz unterschiedliche Weise umsetzen; ob im direkten Gespräch oder auf „smarte“ Weise wie in Heidenheim. Schauen Sie mal rein!

Wir von Stadtklar sind eine Initiative der Kommunikations- und Markenagentur Château Louis, den digitalen Zukunftsgestaltern dockzwoelf und dem Autor und Mitherausgeber von Kommunal Franz-Reinhard Habbel und wir haben alle etwas gemein: Wir beschäftigen uns seit vielen Jahren mit Themen rund um Stadt und Kommune und sind Experten in verschiedenen Bereichen. Das betrifft den Umgang mit digitalen Anforderungen und Chancen, mit philosophischen, möglichst greifbaren Ansätzen, mit handfesten, praktischen Ideen und mit wirkungsvoller Kommunikation.
 
Wir freuen uns, wenn wir Sie dabei unterstützen können.
 
Ihr Stadtklar-Team
Ludwig Silbermann, Detlev Bernhart, Fabian Kehle und Franz-Reinhard Habbel

PS: Stadtklar mit allen Beiträgen zum Sortieren und Kategorisieren finden Sie unter chateaulouis.de 
 
SOLIDARITÄT & GEMEINSCHAFT
Mut und Angst: Wir alle sind Teil der Lösung
Wie wichtig das Zusammenspiel von Mut und Angst zur Findung von Lösungen ist, zeigt dieser Artikel auf anschauliche Weise. Er macht den positiven Nutzen von Angst für das eigene Überleben deutlich – aber auch wie ein Übermaß an Angst uns lähmen und uns den Blick auf neue Wege verschließen kann. Und weil gerade diese neuen Wege jetzt gebraucht werden, ist jede*r Einzelne von uns gefragt, die eigene Lösungsbegabung zu entwickeln und zu entfalten. Wie das gehen kann? Ein paar Gedanken dazu liefert dieses starke Plädoyer, das persönliche Freiheit und kollektiven Zusammenhalt in Einklang zu bringen versucht.
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BÜRGERBETEILIGUNG
Mehr Mitsprache – auch bei Corona-Regeln
Die Akzeptanz der Corona-Regeln erhöhen und Vertrauen schaffen – gerade jetzt stehen diese Aufgaben im Fokus der Politik. Gelingen kann das aber nur durch eine bessere Beteiligung und Mitsprache der Bürger*innen. Hier setzt eine neue Initiative des Landes an. Baden-Württemberg plant verschiedene Foren zu etablieren, in denen Bürger*innen, Vereine, Kirchen etc. gemeinsam Impulse für die Politik entwickeln. Neben den großen Fragen wie z.B. den Grenzschließungen, kann es dabei auch um ganz persönliche Alltagsprobleme gehen, wie die Integration von älteren Menschen oder Nachbarschaftshilfe. Zivilgesellschaftliche Foren sollen außerdem dazu dienen, wertvolle Ideen und Impulse auch untereinander auszutauschen. Ein wichtiger Schritt, auch für Kommunen, um das Vertrauen wiederherzustellen und zu erhalten.
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DIGITALISIERUNG UND ZUKUNFTSGESTALTUNG
Gemeinsam digital in Heidenheim
Vier Städte aus Baden-Württemberg wurden beim Bundeswettbewerb „Smart Cities made in Germany“ ausgewählt. Heidenheim gehört dazu. Gemeinsam mit der Stadt Aalen erhält es in den kommenden Jahren zur Entwicklung ihrer digitalen Infrastruktur Förderungen in Millionenhöhe. Ein wesentlicher Baustein dieses Modellprojektes ist #HeidenheimGemeinsamDigital. Innerhalb eines dialogischen Prozesses entwickeln Vertreter*innen aus Gemeinderat, Wirtschaft, Verbänden und Vereinen, gemeinsam mit der Verwaltung, Lösungen für das digitale Leben in der Stadt. Aus mehr als 50 Ideen wurden fünf Themenfelder definiert, die es in Zukunft weiter zu bearbeiten gilt wie z.B. die Heidenheim-App als virtuelle Tür zur Stadt oder die Fußgängerzone-Online. Eine beeindruckende Sammlung an Ideen, die Lust auf die Umsetzung macht!
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FRANZ-REINHARD HABBEL EMPFIEHLT
Bürgerbeteiligung: Das verlorene Jahr?
Die Corona-Pandemie hat zu einer abrupten Unterbrechung laufender deliberativer Verfahren geführt. Primär verantwortlich ist dafür die politische Maßnahme des Social Distancing, die eine Minimierung persönlicher Kontakte erzwingt. Dies hat nicht nur aktuelle Auswirkungen, sondern wird die Partizipation in Deutschland aufgrund abgesagter bzw. verschobener Beteiligungsverfahren auch in der nahen Zukunft negativ betreffen. In zahlreichen Bereichen könnte 2020 zu einem „verlorenen Jahr“ für die Bürgerbeteiligung werden, heißt es in einer jüngsten Studie des Berlin Institut für Partizipation. Digitale Formate können eine Beteiligung der Bürger nur bedingt ersetzen. Es fehlt an persönlichen Kontakt, an Side-Gesprächen am Rande von Veranstaltungen. Gute Kommunikation ist eben weit mehr als im Wohnzimmer zu sitzen und per Bild und Ton Ideen auszutauschen und „ins Gespräch“ zu kommen.

Viele Grüße und bleiben Sie gesund!
Ihr Franz-Reinhard Habbel
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