Herausgegeben von Château Louis, dockzwoelf und Franz-Reinhard-Habbel.



 
EDITION 08 | 16. Oktober 2020
Liebe Entscheider*innen,
Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und bringt große Veränderungen mit sich. Mehr denn je gilt es optimistisch zu bleiben und das Beste aus der Situation zu machen. Dazu möchten wir mit unserem aktuellen Newsletter einen Beitrag leisten.  
 
Diesmal geht es darum, wie man Bürger*innen mehr Mitsprache bei der Bekämpfung des Virus einräumen kann. Außerdem zeigt er, dass wir den Winter nicht nur gut überstehen, sondern ihm auch mit Freude trotzen und gleichzeitig die Lebendigkeit und den Dialog in Städten und Gemeinden aufrechterhalten können. 

Wir von Stadtklar sind eine Initiative der Kommunikations- und Markenagentur Château Louis, den digitalen Zukunftsgestaltern dockzwoelf und dem Autor und Mitherausgeber von Kommunal Franz-Reinhard Habbel und wir haben alle etwas gemein: Wir beschäftigen uns seit vielen Jahren mit Themen rund um Stadt und Kommune und sind Experten in verschiedenen Bereichen. Das betrifft den Umgang mit digitalen Anforderungen und Chancen, mit philosophischen, möglichst greifbaren Ansätzen, mit handfesten, praktischen Ideen und mit wirkungsvoller Kommunikation.
 
Wir freuen uns, wenn wir Sie dabei unterstützen können.
 
Ihr Stadtklar-Team
Ludwig Silbermann, Detlev Bernhart, Fabian Kehle und Franz-Reinhard Habbel

PS: Stadtklar mit allen Beiträgen zum Sortieren und Kategorisieren finden Sie unter chateaulouis.de 
 
BÜRGERBETEILIGUNG
Mehr Mitsprache bei Corona Maßnahmen
Die Maßnahmen und Regeln während der aktuellen Pandemie stoßen nicht bei allen Bürger*innen auf Verständnis. Die einen fordern strengere Regeln, die anderen zweifeln die Verhältnismäßigkeit der Bestimmungen im Kampf gegen das Virus an. Damit sich in Zukunft alle gehört fühlen, mitreden und ihren Teil zur Lösung beitragen können, möchte die Stadt Augsburg einen „Bürgerbeirat Corona“ gründen. Alle Bürger*innen sind aufgerufen, sich dafür zu bewerben. 

Die Diskussionen dieses Gremiums sollen im Internet übertragen und damit für alle zugänglich gemacht werden. Gerade jetzt ein guter Schritt alle ins Boot zu holen, den Dialog zu fördern und gemeinsam nach Wegen und Kompromissen zu suchen, die von allen unterstützt und gelebt werden können. Gleichzeitig ein starkes Zeichen für mehr Wertschätzung und Demokratie auf kommunaler Ebene.
Mit Bürgerräten gegen Corona →
 
GEMEINSCHAFT ERHALTEN
Mit Spaß durch den Corona-Winter
Kalt, regnerisch und immer dunkler… Auch wenn es sich so anfühlt und die Schlagzeilen Schlimmes prophezeihen – noch geben wir den kommenden Winter nicht verloren!  
Dieser Artikel stellt unsere momentane Sicht gänzlich auf den Kopf. Er fragt nicht danach, was wir unterlassen müssen, sondern nimmt die sozialen Bedürfnisse der Menschen ernst und öffnet die Perspektive auf das, was alles möglich ist. Dafür wirft er auch einen Blick in die Vergangenheit – denn unsere Generation ist nicht die erste, die lernen musste mit solchen Herausforderungen umzugehen. Nicht nur die Stände mit Ofenkartoffeln im Viktorianischen England, auch viele weitere Geschichten und Anekdoten erzählen davon, wie wir mit Freude den Widrigkeiten der kalten Jahreszeit begegnen können. Lassen Sie sich überraschen!
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IDEENFÖRDERUNG FÜR MEHR GEMEINWOHL
Ein Amt für Ideen
Stellen Sie sich vor, sie hätten eine gute Idee, wie man Ihre Stadt noch lebenswerter gestalten könnte und es gäbe eigens dafür ein Amt, das Sie dabei unterstützt. Genau das erleben Bürger*innen seit Kurzem in Nürnberg. Das „Amt für Ideen“ hilft bei der konkreten Umsetzung von Initiativen, die das Gemeinwohl fördern, wie z.B. ein Alternativkonzept für Chorproben im Freien oder mehr Grün in der Stadt. Die ersten Projekte wurden bereits erfolgreich realisiert. In Kürze soll es daher noch mehr Anlaufstellen geben; das Amt wird dann an verschiedenen Orten in der Stadt „aufpoppen“ und die Bürger*innen dazu einladen, die Gestaltung ihrer Stadt selbst in die Hand zu nehmen. Hier bleibt nur zu sagen: Gute Idee!
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FRANZ-REINHARD HABBEL EMPFIEHLT
Willkommen zurück in der Zukunft – Smart Green City Haßfurt
Smart City sind nicht nur Sensordaten, Plattformen und digitale Verwaltungsprozesse, sondern auch die Sichtbarmachung von Geschichte und Kulturen. Die Identität und Zugehörigkeit zum Lebensraum wird stark von unserer Beziehung zur Kultur bestimmt. Sie ist der Kit, der alles zusammenhält. Die Digitalisierung bietet hier viele Möglichkeiten, die wir nutzen sollten.

Viele Städte verfügen über wichtige Kulturgüter. In der fränkischen Stadt Haßfurt wird derzeit im Rahmen der Smart Green City-Strategie von der Ritterkapelle mit Foto- und Drohnenaufnahmen durch photogrammetrische Rekonstruktion ein hochdetailliertes 3D-Modell erstellt. Das Team der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt setzt hierbei auf aktuellste Technik, Software und leistungsstarkes Equipment, um ein möglichst fotorealistisches Ergebnis zu erzielen. So entstehen aus rund 30.000 Fotos und etwa vier Stunden Videoaufzeichnungen ein zur Realität nahezu identisches, drei-dimensionales Abbild des Innen- und Außenbereichs der Ritterkapelle Haßfurt. Erste Bilder sind hier zu sehen. 

Viele Grüße und bleiben Sie gesund!
Ihr Franz-Reinhard Habbel
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